Immer mehr Leute bestellen sich Fakes im Internet oder schmuggeln gefälschte Souvenirs über die Grenze. Was ihnen das gibt, habe ich mich schon oft gefragt.  Wenn ich mir zum Beispiel eine teure Handtasche leiste, dann nur weil ich weiß, dass sie von sehr guter Qualität und strapazierfähig ist. Ich kaufe mir lieber eine teure Tasche, als 5 Billige, die ich nach ein paar Monaten wegschmeißen muss, da das billige Kunstleder kaputt geht.
Viele sind aber nicht derselben Meinung und kaufen lieber eine gefälschte Markentasche nur um auch etwas von einer Trendmarke zu besitzen, was aber dann meistens auch ziemlich schlecht kopiert ist.

200 Milliarden Euro Umsatz mit gefälschten Waren

Mittlerweile werden aber nicht nur gefälschte Taschen, Kleider, Schuhe, Spielzeug, Software und Schmuck gekauft, sondern auch gefälschte Tabletten, wie zum Beispiel Viagra oder Aspirin. Mit solchen Fakes setzt man jedes Mal sein Leben aufs Spiel. Man weiß nämlich nie genau, woher diese Produktfälschungen eigentlich kommen, ob sie in irgendeiner Weise gestreckt oder verunreinigt sind und unter welchen Qualitätsstandards sie hergestellt werden.

interessante Fakten

  • Das globale Volumen des Handels mit Fakes beträgt mittlerweile 200 Milliarden Euro und kann mittlerweile mit dem Marktwert für illegale Drogen verglichen werden
  • 54% der sichergestellten Waren sind Modeartikel und Luxuswaren
  • 2011 wurden 115 Millionen Fälschungen an den EU-Grenzen sichergestellt
  • die meistbenutzte Methode, um an Fälschungen ran zu kommen ist der Postweg
  • die größte Quelle von Markenfälschungen ist China

Kampagne – Der Preis gefälschter Waren

Deshalb hat die europäische Kommission die Kampagne „Der Preis gefälschter Waren“ ins Leben gerufen. Ziel ist es „Nein“ zu gefälschten Produkten zu sagen und lieber Originale zu kaufen.
Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann die europäische Kommission auf Facebook und Twitter verfolgen und mit folgenden Hashtags twittern: #fake @EU_enterprise @EU_Commission

Nähere Infos gibt es auf der Website der Europäischen Komission.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Unruly Media. Der Artikel wurde aber von mir selbst verfasst und gibt auch meine Meinung wieder.

2 Kommentare

  1. Tja, eigentlich irgendwie erklärbar in unserer heutigen Schnäppchenjäger-Zeit, da wird weniger auf Qualität geachtet, sondern lieber auf den günstigen Preis. Ich persönlich begebe mich auch oft auf Schnäppchenjagd, aber bei gewissen Dingen zahlt sich Qualität und ein höherer Preis definitiv aus! zB. bei Schuhen! =)

  2. Bin ganz Deiner Meinung! Ein weiteres Thema ist Kinderarbeit, die auch immer wieder zur Herstellungen von Fälschungen eingesetzt wird.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende 🙂

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