Immer wieder kommt einem der Name des Schweizer Unternehmens Lyoness in den Medien unter. Hierbei handelt es sich um eine Cashback Seite, bei der man mit jedem Einkauf Geld sparen kann.
Mittlerweile hat das Unternehmen, das 2003 von Hubert Freidl gegründet wurde, laut Unternehmensseite weltweit mehr als 3 Millionen Mitglieder.
Außerdem gibt es eine Lyoness Foundation, die bedürftige Kinder, Jugendliche und Familien im Bereich Bildung fördert und unterstützt.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Geld (Kopie)

Lyoness handelt mit Partnerunternehmen, wie Quelle, Zielpunkt oder Leiner Einkaufskonditionen aus, die an die Mitglieder weitergegeben werden. Nach der Registrierung auf der Lyoness Seite kann man mit folgenden Möglichkeiten bei den Partnern bezahlen:

  • Lyoness Cashback Card
  • Gutscheinerstellung via Lyoness App: Mobile Cashback
  • Bezug von Originalgutscheinen des Partnerunternehmens: Cashback Gutscheine
  • Online Shopping bei den Partnern über die Lyoness Seite

Bei den Einkäufen werden bis zu 2% des Einkaufswerts gutgeschrieben. Dieser wird ab einer Höhe von € 10 auf das Bankkonto des Mitglieds überwiesen.
Das bedeutet, dass man für einen € 100 Einkauf maximal € 1 – € 2 refundiert bekommt.

Außerdem gibt es noch den „Freundschaftsbonus“, wo man für die Werbung neuer Mitglieder von deren Umsätzen 0,5% erhält. (nähere Lyoness Infos gibt es hier)

Lyoness Top oder Flop?

Es gibt auch immer wieder Kritiken, dass es sich bei Lyoness um ein illegales pyramidenartig aufgebautes Schneeballsystem handelt, das von Lyoness vehement zurückgewiesen wird.
Außerdem bemängeln Verbraucherschützer einige AGB Bestimmungen, die gegen zivilrechtliche Normen verstoßen und teilweise intransparent und unschlüssig sind.

Des weiteren sollte man beachten, dass man bei großen Handelsketten nur mit vorher erworbenen Gutscheinen bezahlen kann. Also will man sich zum Beispiel ein Schlafzimmer bei Leiner um 1000€ kaufen, muss man zuvor über Lyoness Leiner Gutscheine bestellen. Das Risiko für die Zusendung trägt das Lyoness Mitglied und man kann sich dadurch nur knappe € 10 – € 20 sparen.

Will man sich das „gesammelte“ Geld dann überweisen lassen, sollte man außerdem beachten, dass sich Lyoness bei jeder Transaktion eine Manipulationsgebühr von einem Prozent einbehält.

Kennt jemand von euch Lyoness? Was haltet ihr von dem Cashback System? Zahlen sich die 1 – 2% eurer Meinung nach wirklich aus?

3 Kommentare

  1. Ich habe die Firma Lyoness genau geprüft und bin jetzt positv überrascht.
    Bin als Händler bei Lyoness eingestiegen und bekomme immer wieder neue Gäste in mein Restaurant.
    Ist zwar nicht die Masse, kann aber nur positives berichten

  2. Von Lyoness höre ich in letzter Zeit oft, bzw. wird auch viel Werbung gemacht. Es klingt verlockend wenn einem Geld versprochen wird! Einige Bekannte wollten mich schon anwerben, aber ich lass lieber die Finger davon und spar einfach mit meinen normalen Kundenkarten. Das mit dem Leinergutschein ist dann wieder so eine Sache, spontan Einkäufe gehen dann nicht, wenn man erst den Gutschein bestellen muss und die ganzen Spesen usw…..ich glaub reich wird man damit nicht *gg*

  3. Die Firma kenne ich nicht, aber es gibt ja zahlreiche Anbieter in diesem Bereich.
    Genutzt habe ich das nicht, weil sich das glaube ich nicht lohnt.
    Ich sammle auch keine PayBack-Punkte und so Zeug. Ist mir viel zu umständlich.

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