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Es gibt wenige Momente im Leben, an die man sich ein Leben lang erinnert. Ohne großes Tamtam, aber man weiß sofort: Diesen Tag vergesse ich nie. Das erste Mal Fahrradfahren ist so einer.
Ich kann mich noch genau an den Moment bei meinem Sohn erinnern und jetzt auch an das erste Mal bei meiner Tochter.
Und um ehrlich zu sein, denke ich auch gerne an meinen eigenen besonderen Moment zurück, als mir mein Papa den ersten Schubs zum Fahrradfahren gegeben hat, mich noch kurz festgehalten hat und ich dann ganz sanft losgefahren bin.
Aber zurück zur eigentlichen Geschichte.

Ein Ausflug an die Donau
Letztes Wochenende haben wir unsere Primus Trail Knit von Vivobarefoot angezogen, um einen Ausflug entlang der Donau Richtung Klosterneuburg zu machen. Wir sind ein Stück am Wasser entlang gewandert, haben das schöne Wetter genossen und meine Tochter ist neben mir auf ihrem Fahrrad hergefahren, bei dem wir die Pedale abgenommen hatten, damit sie es als Laufrad nutzen kann.
Alles ganz entspannt. Einfach ein schöner Tag.
Ich war die ganze Zeit in meinen geliebten Trailrunning-Sneakers unterwegs und genau an solchen Tagen, wo man den Kids viel hinterherläuft und lange Strecken zurücklegt, bin ich immer dankbar, wenn ich leichtes und angenehmes Schuhwerk trage.



“Ich will das jetzt probieren”
Während wir also so dahin spazierten, meinte meine Tochter, dass ich Ihre Pedale montieren soll, denn sie möchte nun Fahrradfahren ausprobieren. Zum Glück hatte ich sie tatsächlich eingepackt und wir waren gerade auf einer flachen Strecke. So eine Situation hatten wir übrigens schon einmal, damals habe ich die Pedale aber nach ein paar Minuten wieder abmontiert.
Also ich als brave Mama wieder montiert und bereit, sie zu stützen, falls es wieder wackelig wird. Aber es wurde nicht wackelig.
Nach einem kleinen Anstupsen ist sie einfach losgefahren.
Mit ihren drei Jahren konnte sie plötzlich von einer Minute auf die andere Radfahren. Ihr Blick dabei voller Stolz und dieses Strahlen in den Augen… Ihr hättet es sehen müssen.
Sie wollte gar nicht mehr absteigen und ist einfach weitergefahren, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Und ich? Bin kaum hinterhergekommen. Bin ihr nachgelaufen mit einem Lächeln im Gesicht, während der Papa stolz gefilmt hat.
Beim Bremsen hat Lilly noch viel mit den Füßen gearbeitet und das hat dank Barfußschuhen richtig gut geklappt. Beim Bremsen mit der Handbremse ist sie noch etwas vorsichtig, aber das wird bestimmt auch bald klappen.






Die Momente, die bleiben
Ich erinnere mich noch gut daran, wie es bei meinem Sohn Lennard war. Er war damals schon ein gutes Stück älter, sicher vier oder fünf.
Umso überraschter war ich, dass es bei Lilly schon so früh geklappt hat. Aber es zeigt wieder: Der Umstieg vom Laufrad aufs Fahrrad ist oft viel einfacher, als man denkt.
Deshalb mein Tipp: Verzichtet auf das Montieren von Stützrädern. Denn das ist eher ein Rückschritt nach dem Laufrad. Die Kleinen haben das Gleichgewicht so schnell verinnerlicht, oft brauchen sie nur den richtigen Moment, um loszufahren.
Und der war bei uns an diesem sonnigen Sonntag, irgendwo zwischen Wien und Klosterneuburg.





































