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Wenn mir letztes Jahr jemand erzählt hätte, was uns 2020 erwarten wird, hätte ich ihm vermutlich nicht geglaubt und ihn ausgelacht. Eine weltweite Pandemie mit vielen Toten, alle Menschen mit Mund-Nasenschutz-Masken im Gesicht, dauerhaftes Home Office und Schulschließungen, das alles hätte vor ein paar Monaten noch unverstellbar geklungen und hätte eher an einen Science Fiction Film erinnert. Mittlerweile haben wir uns schon an unser Leben im Lockdown gewöhnt, das Haus wird nur mehr selten verlassen und man plant eigentlich nur mehr ein paar wenige Tage im Voraus. Alle Familientreffen sind abgesagt, Reisen sowieso, die Kinder werden zu Hause unterrichtet, das Büro habe ich schon seit Wochen nicht mehr von innen gesehen – willkommen in der neuen Realität.

Unser Leben im Lockdown

Im November 2019 sah ich die Welt noch durch eine rosarote Brille. Wir waren frisch verlobt und mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für unseren großen Tag im August. Die Einladungen für unsere Gäste waren gerade verschickt worden und die ersten Weihnachtsgeschenke wurden in überfüllten Geschäften der Wiener Innenstadt geshoppt. Außerdem habe ich mit Freunden eine Poltersause in Mallorca gebucht und wir haben schon von den Flitterwochen auf den Malediven im Winter geträumt. Zu jener Zeit traten bereits erste Fälle einer neuartigen, noch unbekannten Lungenerkrankung in China auf. Doch davon sollten wir Europäer erst im nächsten Jahr informiert werden.

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Skiurlaub und Reisepläne

Anfang des Jahres flogen wir noch nach Paris und machten uns um den Streik sorgen. Außerdem genossen wir sonnige Tage bei den österreichischen Skipisten und aßen ein Schnitzerl, dicht aneinander gedrängt in einer Skihütte. Heute sind solche Bilder nur mehr unvorstellbar.

Ich kann mich erinnern, dass wir Ende Jänner noch Witze über Corona-Erkrankungen gemacht haben, sobald jemand gehustet hat. Wenige Wochen später hat sich jeder nur mehr angeekelt weggedreht oder den Raum verlassen, sobald jemand nur gehüstelt hat. Zu jener Zeit las man in der Zeitung von den vereinzelt ersten Fällen in Europa und dass die Zahl auch noch steigen könnte. Daraufhin folgte sehr schnell der erste Lockdown. Heute sind zigtausend Neuinfektionen pro Tag und Land Alltag. Viele Menschen sind schwer erkrankt oder bereits gestorben, Krankenhäuser sind überfüllt, das Pflegepersonal überarbeitet und niemand weiß, was in den nächsten Tagen und Wochen noch kommen wird. Massentestungen stehen im Raum und im Jänner soll es bereits Impfungen geben, wir werden sehen, ob das Fluch oder Segen sein wird.

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Winter 2020

Heute ist der 24.11.2020. Das Jahr 2020 hat nur mehr 37 Tage, und alle Weihnachts- sowie Silvesterparties sind abgesagt. Wir befinden uns im zweiten Lockdown und hoffen, dass die Neuinfektionszahlen wieder sinken werden, damit Handel, Sportstätten, Fitnesscenter, Hotels und Restaurants wieder aufsperren dürfen. Zumindest für 2-3 Wochen, denn dann erwartet uns vermutlich die nächste Infektionswelle und das Land sperrt wieder zu.
Mein Mann und mein Sohn sind wie ich den ganzen Tag zu Hause im Home Office und Home Schooling und wir sind ehrlich gesagt froh, dass wir das Haus nicht verlassen müssen. – Danke an dieser Stelle an alle da draußen, die tagtäglich zur Arbeit fahren und dafür sorgen, dass das System nicht zusammenbricht, die dafür sorgen, dass die Regale gefüllt werden, die Leute von A nach B befördern und sich aufopfernd um kranke und pflegebedürftige Menschen kümmern.

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Alltag im Lockdown

Vor wenigen Monaten war ich noch mehrmals pro Woche shoppen oder auf Blogger Events. Wir waren Essen und im Kino, haben Freunde getroffen und das Dolce Vita genossen. Aktuell gehen wir nur mehr selten raus und wenn dann nur, um Lebensmittel einzukaufen oder frische Luft zu schnappen. Lenny trifft sich gerne mit seinem Freund am Skaterplatz oder wir gehen Radfahren oder Spazieren und genießen die frische Luft. Ich unterrichte meinen Sohn zu Hause und obwohl wir uns hin und wieder in die Haare kriegen, funktioniert es ganz gut, auch neben meiner Arbeit. Wir sind dankbar, dass unsere Familien gesund sind und hoffen, dass es auch so bleibt. Die Familienmitglieder und Freunde, die bereits an Corona erkrankt sind, sind wieder gesund geworden und haben die Erkrankung zum Glück ohne größere Komplikationen überstanden.
Wir blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen einfach, dass 2021 besser, einfach anders wird und vielleicht wieder so etwas wie frühere Normalität eintritt. Pläne schmieden wir aktuell keine mehr, wir planen nur wenige Tage im Voraus und lassen uns einfach treiben.

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