Wenn man ein kleines Kind hat, ist man ständig am Putzen. Überall in der Wohnung sind Brösel verteilt, der Tisch ist mit Jogurt angekleckert und Socken und andere Klamotten findet man ständig an den ungewöhnlichsten Stellen. Außerdem kommen noch die vielen Katzenhaare dazu, denn unsere Lady verliert ständig büschelweise Haare. Ich muss alle 1-2 Tage staubsaugen und mind. 1x die Woche wischen, vom Aufräumen spreche ich gar nicht erst.

Putzen als Hobby

Laut der Statistik Austria verbringen Frauen in Österreich mehr Zeit im Haushalt als mit Freizeitaktivitäten. Ist das nicht traurig?
Wäsche waschen, staubsaugen, bügeln, wischen, aufräumen, Geschirrspüler einräumen, Fenster putzen und Wäsche aufhängen – ständig gibt es etwas im Haushalt zu tun.
Schon oft habe ich mir deshalb überlegt mir eine Putzfrau zu nehmen, die 1-2 Mal im Monat (oder öfter) die Wohnung durchputzt und alles wieder auf Vordermann bringt.

eine Putzfrau muss her

Viele Bekannte haben bereits den Schritt gewagt und es mit einer Reinigungskraft versucht. Allerdings sind gute Putzfrauen schwer zu finden und die die einem empfohlen werden, sind meistens komplett ausgebucht.

Im Netz bin ich auf ein Dienstleisterportal namens betreut.at gestoßen.
Hier gibt es nicht nur ein großes Angebot an Putzkräften, sondern auch Kinder- und Seniorenbetreuung und sogar Nachhilfe. Die Anbieter sind nach Regionen gelistet, so dass es leicht fällt, eine Hilfe aus der eigenen Stadt zu finden.
Wenn man eine sehr konkrete Vorstellung hat, wann und was zuhause geputzt werden soll, kann man auch ein Gesuch aufgeben.

Laut Spiegel Online leiden immer mehr Studenten an Burnout – gottseidank ist es bei mir noch nicht so weit, allerdings mache ich mir schon große Sorgen, wie ich den ganzen Haushalt schmeißen soll, wenn in wenigen Wochen meine Karenz vorbei ist und ich noch dazu zu arbeiten beginne.
Vielleicht legen mein Freund und ich dann wirklich zusammen und holen uns eine Putzfrau, die uns etwas unterstützt, damit wir uns in unserer Freizeit mit angenehmeren Dingen beschäftigen können, als mit putzen und aufräumen.

2 Kommentare

  1. Ich bin es auch müde, fast jeden Tag irgendwo rum zu putzen. Ich glaube, es ist nichts dabei, wenn man sich mal für eine Stunde in der Woche jemanden kommen lässt, oder?

    IntoTheVoid*

  2. Ja Putzen, das ewige Lied, dasselbe Hamsterrad, jeden Tag. Irgendwann hat man die Nase voll davon, immer nur dem Staub nachzujagen. Ich würde sagen, wenn du es dir leisten kannst, dann such dir eine nette, ordentliche Putzfrau. Komischer Weise, bei jemand anderen putzen ist interessanter als daheim. Allerdings schade, dass deine Karenzzeit schon bald zu Ende ist. Da wünsche ich dir viel Erfolg beim Wiedereinstieg und dass du eine gute Putzfrau findest.

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